Ich liebe Unterschiede und halte sie manchmal nur schwer aus. Das hat mich von Anfang an ausgemacht.
Früher stand ich unter dem Druck, dass ich mich für eine Seite entscheiden müsste.
Ich liebe zornige junge Frauen und bewundere Alte Weise Frauen.
Ich bewundere Schönheit und bin manchmal hingerissen vom Zerrissenen.
Ich zeige mich sehr gerne sehr laut und fühle mich im ruhigen Fahrwasser sehr wohl.
Ich tanze und sitze.
Ich freue mich unbändig, in der U Bahn eine Frau mit dem Buch von Laurie Penny über unsagbare Dinge zu erblicken und genieße den Blickkontakt ohne Worte und die Nähe beim Aussteigen, Schwesternschaft im Geiste.
Ich erfreue mich hoch neugierig an der Straßenbahnhaltestelle an einer lesenden Frau, die ein Buch über Hexenkult liest und überhaupt nicht mehr in dieser Welt existiert, so tief versunken ist sie.
Früher dachte ich, ich müsste entweder hochpolitisch oder komplett spirituell leben. Ich war immer beides, und glücklicherweise habe ich mich nur nach meinem Glück entschieden.
Ich mochte nie GURUS oder Sogenannte Meisterinnen.
Ich wollte immer meine eigene Chefin sein.
Ich bewundere Frauen mit authentischer Ausstrahlung. Ich liebe den Nagellack ebenso wie den Splitter.
Ich finde veganes Essen klasse und esse Weihnachten Gänsebraten. Ich meditiere und schlachte selber.
Ich finde die Welt toll und kenne es, mich aus ihr herausgeworfen zu fühlen.
Ich bin eine zornige traurige glückliche lachende sonnige mondsüchtige Sternenfresserin.
Ich bete zur Göttlichen in uns allen und meditiere über Tara.
Ich lebe sehr gerne und bejahe das HIERSEIN.



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