Freitag, 6. November 2026

Wandlungen


Mein November, der Monat des Wandels

Von warm zu kalt

Von hell zu längerer Dunkelheit

Von der Restblüte zur Wurzel zum Rückschnitt

Von legerer und leichter Kleidung zu Schal Mütze Pulswärmer

Von der Natur des hellen Lichts zu den Kerzenscheinen

Kerzen plötzlich überall

Erste Ideen zum Jahreswechsel

Das erste Resümee  drängt nach vorne

Was habe ich geschafft

Wie sah es mit Überraschungen aus

Was war schwer und wie ist es heute

Gibt es etwas, das mich das ganze Jahr über begleitet hat

Wie geht’s mir mit der Welt da draußen, da ist so viel Wandel immerzu

Ermutigendes kommt wieder

Die Einsicht, worauf habe ich Einfluss...

 

Zum Wandel gehört beharrlich die Lebenslyrik der kleinen Schritte

Das Glück und den Frieden suchen

Mit Freundinnen gute Tage Momente Freundinschaften pflegen

Niemals aufgeben

Immer weiter gehen

Ruhen

Innehalten

Feste feiern

Alles Wandel immerzu

Im November der Toten gedenken und in der Andacht in deren Kräften wandeln oder sie loslassen oder einfach nur würdigen

 

 






 

Dienstag, 3. November 2026

Segnen lassen , selber Segnen und Segen sein

 

 

 

 

Das Thema SEGEN/SEGNEN hat für mich eine wichtige Bedeutung, seit ich schon in frühem Kindesalter einmal meinem Religionslehrer in der Pause gegenüber stand und völlig verzweifelt über eine Situation im Unterrichtsgeschehen seine Hilfe suchte. Er hörte mir aufmerksam zu und analysierte meine Schilderung, und wir überlegten, wie ein klärendes Gespräch aussehen könnte. Es war klar, auch wenn er kritisch auf mich reagieren würde, ich wußte um seinen Respekt und auch, dass er mich mochte. Am Ende dann aber kam er mit der überraschenden Geste des Tages um die Ecke, die mir dann in meinem weiteren Leben eine spirituelle Spur bleiben sollte:
Weißt Du Ute, wir können jetzt aber ausserden  noch was ganz anderes machen:
Wir bitten um Gottes Segen für die Situation und die einzelnen Menschen dabei.

Und eins vergiß nie: Auch Du kannst einen Segen aussprechen und Dich auch immer selber segnen.

Denn wir alle sind göttlich, wir sind sozusagen immer auch eine Teil Gott.

Ausserdem sind wir  immer selber ein Segen. Daran dürfen wir uns immer wieder erinnern.  

Wir leben im November ja in dem Monat, in dem Feiertage wie Allerseelen, Allerheiligen, Volkstrauertag, Buß- und Bettag, Totensonntag/Ewigkeitssonntag ihren Platz haben und die Möglichkeit eröffnen, christlich geprägten Menschen ebenso wie allen anderen, uns, mich mit den Themen Gedenken an Verstorbene, Trauer, gemeinsame Trauer etwas eingehender zu bedenken, gedenken.


Dass es um mich herum Engel und andere starke Wesen gibt, ganz klar. Dort kann ich meine Anliegen vorbringen. Manchmal ist es auch eine schöne Sachen, über Kontinente hinweg mit anderen verbunden eine Kerze anzuzünden und gemeinsam ein Anliegen miteinander zu erbitten, auch da einen Segen zu erbitten oder in Ritualen miteinander zu handhaben. Wenn ich davon absehe, dass viele Menschen mit- und zueinander ohnehin ein Segen füreinander sind.

Also Tageslosung heute für mich: Sei selber ein Segen und mache nichts für andere, was die gar nicht wollen.  



Guter Tee, feines Essen, einander dies zu bereiten, auch das ist ein Segen.

Als Kind waren Kaugummiautomaten ein Segen.
Segen können sehr schlicht daherkommen.

Gute Bücher, Bilder, Farben, Gerüche, die Sonne und der Mond, mensch wir sind doch so gesegnet.

Habt einen gesegneten Tag und November. 

Montag, 2. November 2026

Der Zauber des Wandels

 

 

 

Zugegeben, nicht aller Wandel im November wirkt besonders einladend,

nasse Kälte, Totensonntag, Dunkelheit, Schmuddelwetter, Energiekosten, um nur einige zu nennen.

Aber STOP

Perspektivwechsel

Nur einen Moment lang

 

Versuchen wir doch einmal uns verzaubern zu lassen von der Dunkelheit und zünden Kerzen an und schauen, was ist noch zu sehen, was wirkt in der Dunkelheit einladend, wohin führt mich die Dunkelheit, zu was lädt sie mich ein...

 

Die Meisen, der Eichelhäher, ein Falkenweibchen sind plötzlich wieder da...ich sitze im Dunkeln und beobachte, wie sie sich über meine Futterstellen hermachen...das hat mir gefehlt...dies Stillsitzen und rausschauen und Futter auslegen und mich an den Rückkehrerinnen zu freuen...

 

Und nur ein Wandel, die Dunkelheit nach dem hellen Sommer hat mich dahin geführt

Die Umarmung und Verzauberung der Dunkelheit

Wandel schönt das Leben

Verzaubert es





 

Sonntag, 1. November 2026

Novemberblues?Novemberblues!

 



1.11.2026

November

Der Monat der Wandlungen Veränderungen

Der Monat des Gedenkens an die Verstorbenen

 

Die Blätter vor meinen Fenstern erröten und vergilben

Trete ich zurück, erscheinen die Fensteraussichten wie gemalte Bilder

Da ist ein großes Glück darin, mitten in der Stadt solche Naturbilder

 

Alles verändert sich

Stirbt und erinnert zugleich ans Wiedergeborene

Da wo die Blätter fallen wird schon im Dezember die neue Knospe geboren

Herbst ist die bildgewordene Veränderung

Es ist kein Anfang sondern eine meandernde Lebensführung

 

Ich kann mich

Bei den Jahreszeiten

Nicht entscheiden

Ich verfalle jeder

Immer aufs Neue

 

So gehe ich denn

Mit den Toten und den Lebenden

Zum Jahresende hin

Eine melancholisch gestimmte Zeit