Wer bin ich in der Natur?
Eine Wölfin der Zerrissenheit
Ein Strom wilden Denkens
Eine Beterin vor den Wasserfällen
Eine Getriebene in den Gesetzen der Gezeiten
Eine Verwilderte ohne Putz
Mir eine Geliebte im Chaos
Aber Halt!
Die Milch zerrinnt mir im Café
Worte helfen meinen stolpernden Gedanken
Himmelschilder beruhigen meine urbane Verwahrlosung
Die Einsamkeit in den Schären farbenfroher Klippen
Dazwischen schläft die wahre Natur
Die mir wahre fremde Natur
Ich ziehe die Schuhe aus und die Socken streife ich von den Füßen
Ich stehe auf feuchter Erde
Ich stehe in der Natur
Ich die polternde Berlinerin
Eine Großstadtpflanze
Die Natur lacht
Sie braucht mich nicht
Trotz dem bin ich das in der Natur
Verstreue furchtlos Deine Asche
In den Strom Havel
Und schwimme unter Dir hindurch
Altgeworden

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