Donnerstag, 27. Dezember 2012

URBANES RÄUCHERN Rituale in der Stadt







URBANES RÄUCHERN

Gestern war es so weit.

Ich wollte räuchern, meine Wohnung, meinen Eingang, dann stand ich im Flur und ließ mich leiten, es war ein Räucherflowing, ich dachte an das viele Unglück in diesem Jahr in diesem Haus und glaubte, ich will das Haus reinigen, ich will es schützen, vor jeder Tür bliebt ich stehen und dachte an die Personen dahinter und begann zu wünschen…
Lass sie mit ihrem einen Bein glücklich sein und den Verlust des anderen Beines verkraften…
Lass ihn den Tod ihrer Schwester betrauern und das Neue Jahr ein Jahr mit anderen Menschen sein…
Lass den siebenjährigen einen Platz in seiner Schule finde…
Lass die Eltern gelassen sein mit ihrem Energiebündel von Tochter…
Lass sie immer wieder Kraft finden in ihrer unheilbaren Erkrankung…
Lass sie mit ihren Kräften gesund haushalten…
Lass die Einbrecher aufhören…
Lass sie das Trauma der Bewustlosigkeit verwinden…
Lass der Trauer immer auch die Freude gegenüberstehen…

Und wie ich so am Wünschen und Räuchern war, ging plötzlich eine Tür auf und ich machte einfach weiter und eine andere Tür wurde auch geöffnet und als alle so fragen schauten, sagte ich nur, dass ich grade das Gefühl hätte, wir müssten unser Haus und uns selber mal reinigen, heilen und gesund machen und uns alle wieder auf lebendigen Kurs bringen.
Einer sagte, ich dachte hier kifft jemand und ich bekam so eine Sehnsucht danach…eine andere sagte, ob ich nicht in ihrer Wohnung weiter machen wolle…also gings weiter durch die Wohnung…am Ende war ich durch drei weitere Wohnungen marschiert, Wohnungen, die ich noch nie betreten hatte…
Ganz zum Schluss dann tranken wir Tee und ich ging auf den Balkon und verbrannte meine Wunschzettel…einer blieb übrig, um den ich mich selber kümmern darf…dass ich regelmäßig TANZEN GEHE…
Um die anderen Wünsche kümmern sich der Kosmos, die Engel, die Göttinnen und wer weiß noch…wer sich beteiligt…

Es gibt sie übrigens, die Rituale bei der Armee…das Kiffen scheint es eins zu sein, so erzählte der Englische Soldat beim Tee…das Saufen…das Koma vor dem Schrecken…nicht, dass ich das jetzt irgendwie toll finde, aber solche Gespräche entstehen beim Räuchern in der Nachbarschaft…und es war so normal und verlief so selbstverständlich…alle kannte Rituale…ich jedenfalls habe einen neuen Job hier in unserer Siedlung…das Räuchern gegen Einbruch und schlechte Energien…davon scheints einiges zu geben…

Jedenfalls trauen wir uns getrost ins neue Jahr…2013 kann kommen…genug SALBEI ist da und Tee auch und Feuer auch…

DAS ERINNERTE MICH AN GUSTAV MAHLER. DER SAGTE,
TRADITION IST DIE WEITERGABE DES FEUER
UND NICHT DIE ANBETUNG DER ASCHE…

DIE ASCHE HABE ICH UNTER DEN SALBEISTRAUCH VERTEILT.







Kommentare:

  1. Danke für dass ich es mit erleben durfte und auch ich nahm teil dran so nah war ich dabei!

    Lieben Gruss Elke

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  2. Danke fürs mitnehmen und dabei sein dürfen...
    liebe Grüße

    Faraday

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  3. das ist sooo schön, wenn so etwas einfach geschieht :) Und es ist wunderbar, dass du uns daran teilhaben lassen kannst :)

    Irka

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  4. Schöööön! Ihr habt mit Sicherheit jetzt schon eine ganz andere Energie in Eurem Haus. Lieben Gruß *Hanne*

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  5. Wunderschöner Post.
    Worte, die mein Innerstes berühren.
    Grüße
    Oona

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  6. vielen dank für die schönen rückmeldungen und liebe grüße von den NACHBAR/Innen
    EUCH EINEN GESUNDEN JAHRESWECHSEL
    und hipp hipp hurra ins Jahr 1013

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