Samstag, 9. Dezember 2017

JAHRESENDE Rauhnächte Horoskope Transite Kräuter und Göttinnen




Ich liebe Jahresenden. Ich mag das Kehraus und die Würdigung des alten Jahres, ich liebe den neugierigen Blick um die Ecke der Zukunft und orakel manchmal mehr und manchmal weniger. Zeitweilig räuchere ich meine Hütte, manchmal rauche ich eine starke Zigarette, das eine oder andere Mal trinke ich hochprozentig, zuweilen verweile ich gedanklich, dann wieder schweife ich oberflächlich ab. Mit den Karten habe ich es nicht immer so gut gehabt. Milch, weißes Brot, Hirse, Blumen, geopfert wird, was sich bietet. Selbstgezogene und getrocknete Kräuter verbrenne ich ebenso wie gekauftes Räucherwerk und geschenkte Harze. Seit meinem 20. Lebensjahr bin ich es gewohnt, Weihnachten ebenso wenig zu vergessen wie die mehr oder weniger geweihten Jahreswechsel mit ihren Ritualen. Die Horoskope und die Transite gehörten auch immer dazu. Aber nicht immer habe ich genau hingeschaut, dann hat das Leben gereicht.
In diesem Jahr schaue ich genauer hin, aufs Horoskop. Und ich habe mir von einer Kräuterfrau einen wunderbar gestalteten Rauhnachts-Räucher-Kalender zusenden lassen. Handgeschriebene tägliche Wegweiser durch die heiligen Nächte, handverlesene Kräuter-und Gewürzmischungen zum Verbrennen, feine Ideen, Inspirationen…ich hatte mal Lust auf sowas. In diesem Jahr habe ich diese Zeit voller Vertrauen in die geistigen Hände von Sonja Sacher DIE KRÄUTERWERKSTATT gelegt und kann jetzt damit gut durch diese Zeit ziehen. Vielleicht räuchere ich nicht jeden Tag, aber dann eben im entsprechenden Monat nächsten Jahres. Oder vielleicht mache ich es doch und beziehe das Brennen ins tägliche Beten und Körperarbeiten mit ein. Jedenfalls war ich noch nie SO GRÜNDLICH vorbereitet. Dennoch bleibt es dabei:
Ich will dem Chaos Räume geben, dann fügt sich alles gut im Leben.
Zu bestellen ist dieser Kräuterkalender und vieles mehr, alles handverlesen und handverarbeitet  bei
oder Kontaktaufnahme unter/bei Instagram @diekraeuterwerkstatt
auch Rufnummer: 09371/9489439
Einen friedlichen zweiten Advent der geneigten Leserin…
Ach und nicht zu vergessen: als Beigabe geschenkt sozusagen lag eine Räucher Mischung zum Reinigen der Räume und eine kleine Bienenwachskerze zum Lichtern...wie gesagt...allerliebst 


















Freitag, 8. Dezember 2017

TRAUERJAHR Nikolaus





TRAUERJAHR Nikolaus
Die Angst klopft an die Tür, das Vertrauen öffnet, Niemand steht draußen. (Chinesisches Sprichwort)
Vertrauen ist im Grunde das Thema dieses Jahres und des ganzen Prozesses.  Vertrauen, dass alles immer wieder gut wird, dass es schon heil ist. Dazwischen schleicht sich ab und an Angst oder mein schlechtes Gewissen, am Schluss nicht genug getan zu haben. Kleine Warnung an Trauernde: Ich durfte feststellen, dass fast alle Überlebenden oder nahen Hinterbliebenen diese Gefühle kennen und lange brauchen, um sie umzuwandeln. Es ist also in unserem Kulturkreis durchaus ein Phänomen und nicht so sehr ein spezielles Problem von Einzelnen.
Wenn alles vorbei ist, der Tod eingetreten ist ins Leben, wenn die Asche verbrannt und die Habe verteilt ist, dann kommen sie diese Gedanken…hätte ich doch…oder wäre ich doch bloß geblieben…oder warum habe ich dies oder das nicht gesagt…
Es ist ganz einfach…ich und wir haben es so gemacht, so gut wir ich es konnten…Ende…mehr war nicht drin und mehr war auch wahrscheinlich gar nicht notwendig…weil keine Not mehr gewendet werden konnte…
Das einzige, was mir hilft, ist es diese Gedanken laut auszusprechen und mir bewusst zu sein, dass ich mich dadurch immer wieder binde anbinde. Aber ich kann dies auch mit angenehmen Erinnerungen machen, mit schönen Erlebnissen…das ist heilsam…das andere kränkt…
Alles ist gut wie es ist, alles was getan wurde war gut. Das ist mein Nikolausgeschenk an mich in diesem Jahr. Denn ich bin in der ausgesprochen REICHEN Lebenssituation ,35 Jahre lang immer ein Nikolausgeschenk bekommen zu haben. Das ist ein GLÜCK im Leben.




Dienstag, 5. Dezember 2017

ALLE ZEIT DER WELT Weg zu Weihnachten





In diesem Jahr habe ich mir dieses ALLE ZEIT DER WELT zum Thema für den Weg zur Weihnacht und die Spur zum neuen Jahr genommen. Diese Worte flogen mir in einem anderen Zusammenhang im Traum zu und im Wachen konnte ich sie nehmen.
Beten Danken Bitten
Innehalten als Ritual und Bedürfnis
Räuchern mit Ingredenzien, die sich zeigen, die ich geerntet habe im Sommer
Rituale, wie sie kommen und mir einfallen
Sterne anschauen, Engel hören und zuhören und erkennen, mich anderen zuwenden, hin-statt wegschauen, trauern und lachen, alleine und zusammen, feiern und nicht feiern, heiligen und unheilig sein…
Alles Weihnachten und Rauhnächte oder?!
Grade vermutlich wegen meines Trauerjahres habe ich grosse Lust auf diese Zeit.
Alle warnen, Du das wird ganz schlimm…das erste Weihnachten ohne B.
Ich denke, SCHLIMM ist es jederzeit und überall und so ein tiefer Schmerz kann nur tief sein oder mal weg und irgendwann sich wandeln. Aber schlimm ist immer und
OFT ist ES GAR NICHT SCHLIMM sondern schön und leichter und mit anderen intensiv und mit mir alleine eine Übung im Leben zu stehen.
Also Weihnachten wird leuchten und strahlen und Schatten werfen und fürs Dunkel gibt’s die Kerzen zu entzünden.
Und falls andere Trauernde das hier lesen…ich habe mir ein Herz gefaßt und freundlich und offen die Menschen gefragt, bei denen ich gerne Weihnachten verleben würde und sie haben sich gefreut…Trauernde dürfen initiativ sein und um Unterstützung bitten. Wir sind nicht Opfer sondern LEBENDE.
Und Silvester gehe ich tanzen, aber das ist dann, Übergänge tanzen sich gut, finde ich.
Erst einmal meinen Blogleser_innen und Freundinnen einen schönen weihnachtlichen Start in das Jahresende hinein. 




Sonntag, 3. Dezember 2017

TRAUERJAHR Haare






Ich frisiere
Deine vielen
Feinen Haare

Ich zaubere
In Deine daunenzarten Haare
Einen flotten Schnitt

Ich liebe
Den Duft ihrer
Struktur

Ich vergas
Mir eines
Zu bewahren

Ich hüte
Deine Asche
Mehr geht nicht