Montag, 16. Januar 2017

ERMUTIGUNGEN Klare auf wie ein Tag






Klare auf wie ein Tag
Himmel einfach jemand an
Wage viel mehr als nur zu rascheln
Überschreite die Herzgrenzen
Hampel wild herum
Sei eine Herzensbrecherin
Absolutionen kommen nur von Dir
Dein Himmelflug hat begonnen
Klare auf wie ein Tag

Sonntag, 15. Januar 2017

ERMUTIGUNGEN Schmecke die Kühnheit





Schmecke die Kühnheit

Springe mit einem Lächeln

Über den Schatten

Der Anderen

Tanze Deine Taktlosigkeit

Verschwende unanständige Worte

Sieh weinende Menschen an

Brüte Deine Wut aus

Male Deinen Zorn rot an

Lache grundlos lauthals in der Welt

Zeige Deine Zahnlücken

Umarme eine Obdachlose

Teile Dein Letztes

Sei ein Mensch

Freitag, 13. Januar 2017

Werkstatt Kreative Soziotherapie geliebtes Chaos

kreatives Chaos Werkstattbetrieb
Kalender
Persönlichkeitskisten
Bilder reissen
Stifte ausprobieren
Kleben
abtrennen
neu kleben
zusammenstellen
fotografieren
Lebensfreude
Innenschau
Glück
Konzentration



  





Es hat so viel Freude gemacht, 
nicht nachzudenken,
nur der Intuition zu folgen,
nur in Bildern zu agieren,
nicht denken,
nur tun,
darauf vertrauen,
dass am Ende alles einen Sinn macht.
Dazu mehr in den nächsten Tagen.

Dienstag, 10. Januar 2017

Lichtblicke im Alltag MUNKEL VON GEHEIMNISSEN


Munkel von Geheimnissen!
Mache das Licht aus
Unheimliches hat jetzt Vortritt
Niemand moralisiert jetzt
Keine wahren Lichter werden entzündet
Endloses Raunen zieht durch die Zeit
Lachen wünscht sich Ansteckung
von
Gekicher wird
Heimliches erhofft
im Dunkeln schleichen die Geheimnisse
Niemand hält sie mehr auf
Dann nämlich verlieren sie
Ihr (un)heimliche Kraft
Lasst uns voller Spannung
von Geheimnissen munkeln!


     

Montag, 9. Januar 2017

Lichtblicke im Alltag SCHNEEWEISS

  Es ist noch nicht der ganze Zauber
 Es ist ein Anfang nur
Der See ist noch nicht zugefroren
genauso wenig unsre Ohren

Es fehlt dem Zauber noch der Charme
des Schneestaubs auf dem Winterfarn 




 Die Schlitten schlurften durch die Strassen
die Kinder jubeln auf den Schlitten
die Hügel lachen ungewohnt
ob sich das bisschen Schnee schon lohnt
doch doch 
jedoch es braucht noch mehr
 

 Der Schlitten atmet müde auf
die Schaufel kächelt noch ein drauf
fürs erste haben wir gezeigt
wir sind
wenns weiter geht bereit
 

Ich hatte  Schlittenfahrten viele
genauso viele Eislaufstunden
ich hatte Winter Jahr für Jahr
die Jahreszeiten waren klar
umrissen jede ganz für sich
für mich war Kinderheit wunderbar
ins Sachen WETTER wars noch klar
jedoch will ich heut nicht mehr tauschen
will lieber schönen Klängen lauschen
und mich am Cafe  wohl berauschen   
aufs Eis jedoch da will ich immer
das wird im Alter immer schlimmer
da bleibt das WASSER mein Metier 

Sonntag, 8. Januar 2017

Die Zählung und Fütterung der Singvögel


Nur wer festhält, kann etwas verlieren


NABU und wir zählen an diesem Wochenende Deutschlandweit die Singvögel in unserem sichtbaren Umfeld.
Die Vögel wissen es und erscheinen so zahlreich, wie sie können. 
Warum?
Ich weiß es nicht, aber das Phänomen bleibt Jahr für Jahr bestehen und wir lachen immer darüber. An unserer erhöhten Wahrnehmung liegt es nicht, denn wir beobachten und füttern und achten die Vögel und Tiere alle, die sich bei uns herumtreiben. Wir achten die Tiere wie die Menschen.
Vor zehn Jahren zählte ich auf unserem Parkhof,
auf meinem Balkon,
in meinem Lebensbereich:
8 Amseln
4 Drosseln
8 Meisen
6 Eichelhäher
10-14 Sperlinge
4 Grünlinge
2 Rotkehlchen
1 Nussbrecher

In diesem Jahr bleiben:
4 Amseln
2 Meisen
2 Eichelhäher
3 Sperlinge
Wir vermissen die Drosseln, die Grünlinge, die Rotkehlchen, den Nussbrecher.
Wir vermissen auch die Füchsinnen.
Wir begrüßen den neuen Falken und die Bussardin, die immer wieder kommen.

Unsere Erklärung:
eine Grossbaustelle, die einen kleinen Wald vernichtet hat und einen enormen Lärmpegel verursacht.
Die erhöhte Lichtsmogveränderung und die vernichteten Sträucher und gefällten Bäume auch auf unserem Grundstück.

Wir füttern weiter und ermutigen die Menschen und die Tiere und bitten die Geister um Unterstützung. 

Samstag, 7. Januar 2017

Lichtblicke im Alltag DREH DICH UM UND SIEH DIE KEHRSEITE





Lichtblicke im Alltag

Dreh Dich um und sieh die Kehrseite

Morgen sind meine Freundin und ich seit 33 Jahren ein Paar.

Sie war 35 Jahre und ich wurde grade 28 Jahre alt. Ich lebte grade im Schlussfeld meines Saturnreturns. Das ist die Konstellation im Horoskop, wo ein Mensch erlebt, dass der Saturn wieder dieselbe Stelle  erreicht wie zum Zeitpunkt der Geburt. Der Saturn steht für vielerlei, in dieser Position auf jeden Fall für eine grundständige Entscheidung im Leben, die diesem dann auch eine spezifische Farbe gibt. Insgesamt kommt es bei den Themen dann noch einmal darauf an, wie der Saturn ohnehin im Gesamthoroskop seine Aspekte hat. Bei mir standen zwei Themen zur Disposition:

Beziehungen und berufliche Orientierung. Ich war mir der Aspekte auch bewusst. Aber das ist gar nicht unbedingt nötig, wir leben unsere Leben ohnehin. Wir zeihen unsere Bahnen, wie die Planeten dies auch tun. Der Blick aufs Horoskop ist mir eine Vertiefung, mehr nicht. Spüren tun wir ohnehin, was uns treibt, was uns brennen lasst, wo wir uns sicher fühlen und wo nicht, was uns hemmt oder fließen lässt, was wir lieben, wo wir vertrauen und welche Entscheidungen wir treffen.

Mir war es damals wichtig, eine Zugehörigkeit zu jemandem zu entwickeln und dafür alles mir mögliche zu tun. Ich war lange alleine durch mein Leben gelaufen und wollte lieben und mich verbunden fühlen. Mit all meiner Angst und meinen Fähigkeiten.

Wenn ich mich heute umdrehe und die Kehrseite sehe, kann ich sagen, ich habe es richtig gemacht. Wir haben uns geschenkt. Wir haben einander miteinander beschenkt. Wir haben einander zugemutet. Wir muten uns jetzt m Alter und bei wachsender Pflegebedürftigkeit meiner Freundin einander zu und vertrauen einander. Ich habe nie geheiratet. Dennoch gilt mir: In guten wie in schlechten Zeiten. Wobei die Zeiten jetzt gar nicht schlecht sind. Sie sind beschwerlicher. Sie fordern uns raus. Jede muss ihre Grenzen halten und zeigen, jede darf vertrauen und lieben, auch wenn mal die Kacke am Dampfen ist. Angewiesenheit und Verantwortung sind jetzt die Themen. Mein Saturnreturn rollt mit irre langen rückläufigen Phasen wieder über meine Geburtsstellung. Alle 28 Jahre wieder und jetzt eben viel schwerfälliger. Und es ist nicht leicht, jeden Tag aufs Neue die Verantwortung und das Vertrauen und die Kraft zusammenzunehmen und das Beste zu geben, mit der Kraft, die da ist. Für beide Seiten.

Dreh Dich um und sieh die Kehrseite! Es ist die Liebe und ich bin satt geworden mit Liebe. Ich habe Liebe verschenkt. Und die Liebe hält an, sie hat sich gedreht und gewandelt und sie gehört zu uns.

Wir haben nie zusammengewohnt außer in unseren Urlauben. Wir hatten immer unterschiedliche Lebensräume und Freundschaften. Ich weiß, dass genau dies meine/unsere Beziehungsfähigkeit gestärkt hat, dies: Immer wieder zusammen zu kommen.

Morgen sind wir 33 Jahre zusammen. Ich bin heute 60 Jahre alt und Barbara ist 67 Jahre alt. Heute leben wir in einem Mietshaus in zwei Wohnungen übereinander.

Ich habe uns zwei schöne rote Rosen gekauft eine steht bei Barbara und eine bei mir. Auch das stimmt, für beide die Verantwortung zu tragen für die Symbole. Aber damit habe ich vor 33 Jahren nicht gerechnet, dass Liebe auch so weit gehen wird.

Dreh Dich um und sieh die Kehrseite!

Photo von Anna Lang