Schönheiten im Alltag

Schönheiten im Alltag

Mittwoch, 19. Februar 2014

Stadtindianerin oder spirituelle Praxis tagtäglich






Stadtindianerin oder spirituelle Praxis tagtäglich

Woher ich kommen…
Manchmal vergesse ich alles…
Wo ich hingehöre…
Wie ich mit den Amseln in Kontakt bleibe…
Manchmal vergesse ich die Amseln…
Weil ich mich vergesse…
Und das erkenne ich daran, dass ich alles vergesse…
Ich werde wütend und traurig…
Ich hadere…
Ich weine…
Ich klage an…
Ich suche meine Verantwortung…
Ich suche Rat…
Ich spüre das verlorenen Vertrauen…

Und dann fällt irgendwann ein Wort…
Jemand spricht einen Hinweis…
Die Amseln singen so klar und eindringlich…
Eine Freundin sagt: gib´s doch ab an die Engel oder bitte den
Kosmos um Hilfe…
Dann erinnere ich mich und sag´s zur FREUNDIN:

WIR SIND KLEINE STADTINDIANERINNEN
AUF DEM WEG INS SEELENFRIEDENLAND…

Und ab dem Moment mache ich wieder meine Übungen
Bioenergetik
Heilyoga
Selbstmassage
Aber das ist alles gar nicht so wichtig
Wichtig ist mir, mich zurückzuziehen
Zu beten
Meine Fürbitten vorzutragen
An die Menschen zu denken, die genauso viel Menschlichkeit
brauchen wie ich auch
kleine Rituale zu machen
mich in meinem Raum intuitiv zu bewegen…
zu weinen, wenn weinen dran ist
zu stampfen und zu springen, wenn Wut raus will…

Heute Morgen war so eine typische Situation…
Einen Moment lang DENKE ich noch, ach ich nehm´ mal das
Engelbuch und will es fassen
Und es fällt ein anderes vor meine Füsse…
Dann verlasse ich intuitiv das DENKEN
Nehme das Buch
DAS BEFREITE HERZ die Lehren einer Großstadtschamanin
Von Gabrielle Roth
Und lese etwas über die Arbeit mit den fünf grundlegenden
Emotionen, dass es keinen Sinn macht Wut und Ärger und  
Trauer zu vermeiden und sich nur um Freude und Mitgefühl zu
Kümmern…und nichts passt in diesem Moment besser als diese
Textstelle.
Synchronizität der Ereignisse…fehlt nur noch, dass jetzt eine
anruft und mir etwas…ach nee, das Buch reicht ja schon aus…
Es gibt keine Abkürzung zur echten Freude und zu echtem
Mitgefühl, wenn wir dem Zorn und der Trauer keinen uns
angemessenen Raum schenken…
und alles stimmt wieder…
eine Sekunde lang spüre ich, dass ich mich dem Leben nur
hin zu geben brauche und alles ist jetzt schon gut…auch
wenn´s erst später dran ist…
dann sehe ich auch wieder die TARA
spreche das Mantra
om tare tutare ture soha om
bete das Vaterunser, was mein christlich geprägtes Mantra
ist…
fühle mich geborgen
vertraue wieder
und erinnere mich, wie mein Gestaltausbilder mich vor vielen
Jahren interessiert fragte: und wie sieht deine spirituelle Praxis
aus? Ich mochte diese Frage, es war fast so, als würde er mich
bei meinem Namen nennen…
Mir selber auch wieder mal diese Frage stellen…das macht
Sinn.

2014 kann das ein Thema sein auf meinem Blog.
WELCHE SPIRITUELLE PRAXIS ÜBE ICH?
Eine gute Frage für eine Magierin und Stadtindianerin.
Ein Anfang ist gemacht.
Dies Ritual liebe ich sehr,
besonders aber auch grade dies Video dazu. Viel Spass...

 http://www.youtube.com/watch?v=qPZMrJn8m9k




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